„Social Study“ auch in den USA ein wichtiges Thema

„Social Study“ auch in den USA ein wichtiges Thema

München, 29. Juli 2014

München. Spannender Besuch – spannendes Thema. 16 Lehrerinnen und Lehrer aus den USA und Kanada besuchten die Sabel Schulen im Rahmen des „Transatlantic Outreach Program’s“ (TOP), welches in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank, der Robert Bosch Stiftung, dem Auswärtigen Amt und dem Goethe-Institut durchgeführt wird.

Die Gäste waren vor allem an dem Thema „Social study“ interessiert. Deshalb wurden sie während ihres Aufenthaltes vor allem über die Lehr- und Lernmethoden im Sozialkundeunterricht, die politische Bildung von Schülern und ganz besonders über die Rolle der Sozialpädagogik an den Sabel Schulen informiert.

Sie erhielten ausführliche Einblicke in den Alltag einer offenen und rhythmisierten Ganztagsschule und die darin eingebetteten speziellen Förderungskonzepte für Kinder mit Teilleistungsstörungen wie Lese- und Rechtschreibschwäche, Legasthenie und AD(H)S. Für die betroffenen Schüler und Schülerinnen ideal, da sie nicht erst nach Schulschluss in ein gesondertes Therapiezentrum gehen müssen.

Sozialgesellschaftliche Prozesse erkennen und geschichtliche und politische Horizonte erweitern, dabei helfen nicht nur das Fach Sozialkunde und ein alljährlicher Besuch in Berlin beim Bundesrat und Bundestag sondern auch die internationalen Projekte an den Sabel Schulen. Besonders interessant für die amerikanischen Besucher: Das Projekt „Solarenergie“, welches mit Unterstützung des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amtes gemeinsam mit der Blue Bells School in Neu Delhi und München realisiert wird.

Nach den sehr lebendigen Präsentationen der Schüler – natürlich auf Englisch – machten die Gäste eine kurze Tour durch die Klassen der Sabel Realschule, die idealerweise an diesem Tag „Projekttag“ hatten. Nancy Boissevain, von der San Leandor High School Kalifornien brachte es zum Schluss auf den Punkt: „Ich wünschten, wir könnten ihre Konzepte auch an unserer Schule durchführen. Mich haben ihre „open minded“ Schüler restlos begeistert. Und „Global Learning“ – das ist bei uns noch ein Fremdwort.“