Sie sind fertig, sie haben es geschafft. Sabel-Schüler holten sich am Mittwochnachmittag ihre verdienten Zeugnisse ab.

Sie sind fertig, sie haben es geschafft. Sabel-Schüler holten sich am Mittwochnachmittag ihre verdienten Zeugnisse ab.

Saalfeld, 9. Juli 2015

Sowohl die Realschüler als auch die Schüler der Fachschule für Technik kamen zu diesem Anlass in der Schlosskapelle Saalfeld zusammen.

 Sabel Saalfeld

Um 15 Uhr waren zunächst die Realschüler dran. Die Schulleiterin der freien Gemeinschaftsschule, Doreen Hänsel, ehrte in diesem Rahmen die Leistungen der besten Schüler. Von den 36 jungen Menschen hatten zwei einen Notendurchschnitt von 1,1: Sabrina Puschner aus der Klasse 10a sowie Kristina Samoila aus der Klasse 10b. Clemens Schlott (10a), ­Adrian Jauche (10b) und Tessa-Maria Wohlfarth (10b) schlossen mit einem Notendurchschnitt von 1,4 ab.

„Die Klassenlehrer haben sich so verabschiedet, wie es am besten zu ihnen passt“, fiel der Schulleiterin auf. Während Marcel Ohlhorst, Klassenlehrer der 10a, ein Lied gesungen hat, fasste Steffi Kracik ihre Gedanken in Worte.

Eine Rezitation trugen die beiden Schülerinnen aus der Klasse 6a, Marie-Luise Döring und Josephin König, vor. „Das Leben ist eine Chance. Nutze sie“, begannen die Schülerinnen. Traurigkeit überwinden, sich Herausforderungen stellen, Abenteuer wagen, Glück verdienen, Pflicht erfüllen, Wonne kosten, Seligkeit genießen und nicht zuletzt das Leben verteidigen – das gaben sie ihren Vorgängern durch die Worte von Mutter ­Teresa mit auf den Weg für ihre Zukunft.

Gegen 17 Uhr fand die feierliche Zeugnisübergabe der Absolventen der Fachschule für Technik statt. Elf junge Herren erledigten neben Job und teils Familie in der Sabel-Schule ihre Pflicht. Alle elf haben jetzt den Staatlich geprüften Techniker in der Fachrichtung Maschinenbau/Maschinenbautechnik, Schwerpunkt Maschinenbau in der Tasche. Nach vier Jahren (Teilzeit) eine verdiente Anerkennung, in der die Schulleiterin die Menschen hinter den Fachschülern kennenlernen konnte.

Oft habe sie bei ihnen an den Satz „Reden ist Silber, schweigen ist Gold“ denken müssen. ­Jeden Freitagabend unterrichtete sie die Herren in Unternehmensführung. Sie saßen schweigend vor ihr. Und verdienten sich damit ihr Gold. „Auch heute sind sie ihrem Motto treu geblieben“, sagte sie. Doch die Fragen eines Schülers, der mit seinem Wissensdurst stets Diskussionen angeregt habe, die fast den Rahmen sprengten, werden ihr ganz besonders fehlen. Den Absolventen wird das Silber fehlen – das Reden der Schulleiterin, denn mit einem Blumengruß verabschiedeten sie sich.

Als Bester wurde in Abwesenheit Chris Nahser ausgezeichnet, der einen Notendurchschnitt von 1,1 erreichte.