Pressegespräch zur aktuellen Situation der Fachoberschule am Rennsteig

Pressegespräch zur aktuellen Situation der Fachoberschule am Rennsteig

, 14. März 2016

 

FOS am Rennsteig – heute

Im Gegensatz zu dem desaströsen Ergebnis der Auswertung der Fachabiturprüfungsergebnisse 2014, als nur fünf von 16 Absolventen die Prüfung bestanden, hatten bereits ein Jahr später 13 von 20 angetretenen Schülern das Abitur bestanden. Für die kommenden Abschlussprüfungen erwarten wir für 2016 ähnliche Ergebnisse. Im aktuellen Schuljahr 2015/2016 hat die FOS am Rennsteig insgesamt 4 Klassen. Davon zwei 11. Klassen mit 6 Schülern auf dem Wirtschafts- und 9 Schülern im Technikzweig. Zwei 12. Klassen machen dieses Jahr das Fachabitur davon 9 Schüler im Wirtschafts- und 6 Schüler im Technikzweig. Neun Lehrkräfte sind im Einsatz und garantieren einen zielgerichteten und intensiven Unterricht in überschaubaren Klassen.

 

Maßnahmen der Fachoberschule am Rennsteig

Neue Schulleitung

Mit Beginn des Schuljahres 2014/15 übernahm Herr Hubert Sendl (65) aus München die Schulleitung der Fachoberschule am Rennsteig.

Sendl verfügt über jahrzehntelange Erfahrung als Lehrkraft (sowohl im kommunalen als auch im privaten Schuldienst) und war u.a. langjähriger Vertrauenslehrer der Wirtschaftsschule in München und zuletzt als stellvertretender Schulleiter der Privaten Sabel Fachoberschule in München tätig. Er baute die Wirtschafts- und Fachoberschule in München erfolgreich mit auf, deren aktuelle Bestehensquote von ca. 75% (überdurchschnittlich) ist.

 

Austausch von Lehrpersonal – Qualitätssicherung

Als Konsequenz aus den damaligen Prüfungsergebnissen wurden einige Lehrkräfte nicht mehr in der Fachoberschule am Rennsteig eingesetzt bzw. ausgetauscht.

Der neue Schulleiter Hubert Sendl besucht vermehrt und regelmäßig den Unterricht. Das interne Prüfungsniveau wurde signifikant angehoben.

 

Wesentlich engere Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten

Um erfolgreich arbeiten zu können, sind wir als Schule auch immer auf die Unterstützung der Eltern bzw. der Erziehungsberechtigten angewiesen. Die neue Schulleitung führt regelmäßig Elternabende durch, damit sich alle Eltern zu jedem Zeitpunkt auf demselben Informationsstand befinden. Hier werden sowohl positive als auch negative Sachverhalte besprochen.

Ein enger Kontakt zwischen Eltern und Schule zumeist in Form von Gesprächen oder schriftlichen Informationen an die Erziehungsberechtigten ist uns wichtig und steht nach wie vor im Fokus unserer Arbeit.

Es fanden und finden sog. „Lernstandsgespräche“ zwischen Schüler, Eltern und dem jeweiligen Klassenleiter bzw. Fachlehrer statt, aus welchen hervorgeht, wie der/die SchülerIn seine/ihre Leistungen im Hinblick auf das Bestehen der Fachabiturprüfungen einzuschätzen hat.

  

Enge Abstimmung zwischen der Schulleitung und der MB-Dienststelle sowie der prüfenden Schule

Mit der MB-Dienststelle Nord arbeitet die Schulleitung vertrauensvoll zusammen. Dabei spielen das persönliche Gespräch bzw. die persönliche Abstimmung in schulischen Belangen eine wichtige Rolle.

  

Klare Regeln –Zusatzunterricht

Intensive Zusammenarbeit zwischen Schule und Förderverein

Die Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben, Institutionen und Verwaltungen im Bereich der fachpraktischen Ausbildung funktioniert vorbildlich. Es finden regelmäßige Projektgruppensitzungen statt, deren Ergebnisse sich positiv im Schulalltag niederschlagen.

 

In Planung – Orientierungskurse

 Die FOS Ludwigsstadt plant Orientierungskurse für junge Menschen nach der mittleren Reife. Sie bereiten auf die FOS in den Kernfächern Deutsch, Englisch, Mathematik, BWR und Physik. Zusätzlich liegt der Fokus auf individuelle Beratung und eine bezahlte Probearbeit in den Unternehmen als perfekte Vorbereitung auf die Lehre.

Ludwigsstadt, 08.03.16