Lukas und sein NFTE – Erfolg

Lukas und sein NFTE – Erfolg

, 29. September 2016

Dieses Jahr hat es auch die Sabel Wirtschaftsschule geschafft – einer unserer Schüler darf nächste Woche zum „Entrepreneurship Summit“ nach Berlin fahren.
Der Auserwählte heißt Lukas Swierczyna, besucht die Klasse 10b4, und beeindruckte mit seiner überzeugenden Geschäftsidee „Overlay“. Lukas, seit 6 Jahren begeisterter Skater, verzweifelte schon langsam an seinem Schuhverschleiß. 10 Paar Schuhe in den letzten 12 Monaten, die meisten von ihnen sogar doppelt vernäht, von bekannten Marken und speziell für Skater hergestellt – dies ist die deutliche Bilanz seines großen Hobbys. Das „Grip Tape“, die raue Oberfläche des Skateboards, funktioniert fast wie Schmirgelpapier und zerstört die Oberfläche des Schuhs. Um dem entgegen zu wirken, entwarf Lukas eine Art Überzug für den Schuh. Dieses, aus Kunstleder hergestellt, schützt und verlängert die Haltbarkeit des Schuhs. Eine spannende Idee, die nicht nur im Skater Kreis sicherlich viele Anhänger finden wird!
Dennoch sollte betont werden, dass der Wettbewerb nicht das eigentliche Ziel des Projekts darstellt. Lukas´ Lehrer Andreas Kobbe beschreibt dies so: „Es geht um jeden einzelnen Schüler und seine eigene, persönliche Idee. Es ist äußerst spannend zu beobachten, wie sich jede Idee abhängig vom jeweiligen Schüler unterschiedlich entwickelt. Vor allem wir Lehrer freuen uns, den Schüler auch von einer anderen Seite kennenlernen zu dürfen.“
Zum NFTE Konzept gehört ebenfalls der Aspekt der Nachhaltigkeit wie auch des sozialen Engagements. Auch hier hat Lukas überzeugt: Sein „Overlay“ ist aus Kunstleder, aufgrund der Herstellung also bei Weitem umweltfreundlicher als Leder, wie auch in der Nutzung vollkommen unkompliziert. Den Gewinn aus seinem Projekt möchte der der Schüler an die Organisation „skate-aid“ spenden, die dafür sorgt, dass auch Kinder in Kriegsgebieten die Möglichkeit erhalten, skaten zu dürfen.
Es ist eben nicht nur das kaufmännische Denken was erlernt und gefördert wird, das Projekt soll viel mehr als ein großes homogenes Ganzes aufgefasst werden. Lukas´ Präsentation gilt hier als Paradebeispiel.