Ausbildung zum/zur
Staatlich geprüften Internationalen Touristikassistenten/in
(auch mit Arabisch als 3. Fremdsprache)
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Einsatzmöglichkeiten
- Verkauf
- Planung und Organisation
- Marketing/Konzeption/Öffentlichkeitsarbeit
- Kunden-/Gästebetreuung/Reiseleitung
- Einkauf/Akquise
- Messe- und Kongressorganisation
- bei Kur- und Bäderveranstaltungen
In Tourismusbetrieben aller Art
Fremdenverkehrsämter, Touristeninformationen, Kurverwaltungen, bei Reiseveranstaltern, in Reisebüros im Inland, zur Betreuung der Touristen im Ausland, als Vertreter von Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Hotels, Incomingbetrieben sowie Einsatz in Verkehrsbetrieben (Fluggesellschaften, Busunternehmen etc.), Veranstaltungs- und Eventagenturen und im Servicebereich der touristischen Ergänzungsbereiche der Hotelwirtschaft.
Voraussetzungen
- allgemeine Hochschulreife, Fach- oder fachgebundene Hochschulreife, sowie
- mind. 6 Jahre Unterricht in Englisch und
- mind. 3jährige Unterricht in Französisch, Russisch oder Spanisch.
Der Nachweis der notwendigen Sprachkenntnisse kann auch mit einem Fremdsprachenzertifikat auf der Niveaustufe B 1 erfolgen. Für Bewerber mit 2. Fremdsprache Latein bieten wir einen Anpassungskurs für Spanisch, 2. Fremdsprache an.
Ausbildungsinhalte
Berufsübergreifender Bereich
Deutsch
(kaufmännischer Schriftverkehr, z.B. Anfragen, Angebote; Protokolle, Berichte; Bewerbungen verfassen; Pressemitteilungen; Word), 2 Wochenstunden im 1. und 2. Lehrjahr
Sport
(Eislaufen, Skaten, Volleyball, Badminton, Tischtennis)
1 Wochenstunde im 1. und 2. Lehrjahr
Berufsbezogener Bereich
Märkte analysieren und Marketingprozesse gestalten
(Marketinggrundlagen; Touristische Märkte analysieren und bewerten; Marketingziele formulieren und Marketingstrategien auswählen; Marketinginstrumente gestalten; Waren- und Dienstleistungsabsatz buchhalterisch erfassen)
2 Wochenstunden im 1. Lehrjahr und 4 Wochenstunden im 2. Lehrjahr.
Managementprozesse vorbereiten, durchführen und dokumentieren
(Leistungen erfassen und abrechnen; Leistungen budgetieren und kontrollieren; den Managementkreislauf darstellen und erfassen; den Entscheidungsprozess organisieren; den Kontrollprozess gestalten; den Organisationsprozess gestalten; soziale Prozesse leiten und gestalten; personalwirtschaftliche Aufgaben wahrnehmen)
4 Wochenstunden im 1. Lehrjahr und 5 Wochenstunden im 2. Lehrjahr.
Kommunikationsprozesse gestalten
(Kommunikationsprozesse darstellen, z. B. Kommunikationstypen, Rhetorik und Dialektik; Kommunikationsinstrumente kennen und gestalten, z..B. Präsentation, Rede, Verkaufsgespräche, Verhandlungen; Kommunikationsinstrumente anwenden, z.B. praktisches Training, Farb- und Stilberatung)
1 Wochenstunde im 1. Lehrjahr und 2 Wochenstunden im 2. Lehrjahr
Projekte planen, realisieren, präsentieren und auswerten
(Wesen, Inhalt und Aufbau eines Projektes; Projekte selbständig planen und realisieren, z.B. Erarbeitung eines konkreten Projektes für einen regionalen touristischen Leistungsträger in Dresden und Umgebung als Grundlage für die Abschlussarbeit)
2 Wochenstunden im 1. Lehrjahr und 3 Wochenstunden im 2. Lehrjahr.
Touristische Leistungen am Markt beschaffen
(Struktur der Tourismuswirtschaft erkennen und den Bedarf an touristischen Leistungen bestimmen, z. B. Bedeutung des Tourismus, Entwicklung, Bereiche der Tourismuswirtschaft und ihre Funktionen; rechtliche Rahmenbedingungen im Beschaffungsprozess erkennen, z.B. Rechtsgeschäfte und Vertragsarten; Prozess der Vertragsanbahnung gestalten, z.B. Vertragsinhalte; Beschaffungsprozess buchhalterisch erfassen und auswerten)
3 Wochenstunden im 1. Lehrjahr und 1 Wochenstunde im 2. Lehrjahr.
Finanzquellen erschließen und Finanzmittel einsetzen
(den Kapitalbedarf einer Unternehmensgründung ermitteln; den Kapitalbedarf für Investoren ermitteln und Finanzierungsmöglichkeiten auswählen; Finanz- und Liquiditätspläne erstellen; betriebliche Zahlungen durchführen und Insolvenz erkennen und anmelden; Tabellenkalkulation Excel)
1 Wochenstunde im 1. Lehrjahr und 1 Wochenstunde im 2. Lehrjahr.
Reisen organisieren und verkaufen
(Busreisen, Schiffsreisen, Bahnreisen, Flugreisen organisieren; Zielgebiete kennen lernen: Deutschland, Alpenländer, Nord-, West- und Osteuropa, Mittelmeerstaaten, Karibik, ausgewählte Ziele in Südamerika, Nordamerika, ausgewählte Ziele in Asien, Australien und Neuseeland; Reiseverträge abschließen und Vertragsstörungen bewerten; Power-Point und MS-Publisher)
8 Wochenstunden im 1. Lehrjahr und 8 Wochenstunden im 2. Lehrjahr.
1. Fremdsprache: Englisch
(Entwickeln kommunikativer und interkultureller Handlungsfähigkeit, z.B. Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben im beruflichen Kontext, Mediation/Übersetzen, Interaktion; Entwickeln von Sprachbewusstsein und Sprachreflexion, z.B. Phonetik und Intonation, Lexik, Grammatik, Orthografie; berufsrelevante Themen und Situationen; englischsprachige Zielgebiete: Großbritannien/Irland, USA/Kanada, Australien und Neuseeland; Erwerb des Zertifikates der Kultusministerkonferenz Stufe III bzw. Stufe B2+ des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens)
4 Wochenstunden im 1. und 2. Lehrjahr.
2. Fremdsprache: Französisch, Russisch oder Spanisch
(Entwickeln kommunikativer und interkultureller Handlungsfähigkeit, z.B. Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben im beruflichen Kontext, Mediation/Übersetzen, Interaktion; Entwickeln von Sprachbewusstsein und Sprachreflexion, z.B. Phonetik und Intonation, Lexik, Grammatik, Orthografie; berufsrelevante Themen und Situationen; Erwerb des Zertifikates der Kultusministerkonferenz Stufe III bzw. Stufe B2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens)
4 Wochenstunden im 1. Lehrjahr und 4 Wochenstunden im 2. Lehrjahr.
3. Fremdsprache: Spanisch, Italienisch oder Arabisch
(Entwickeln kommunikativer und interkultureller Handlungsfähigkeit, z.B. Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben im beruflichen Kontext, Mediation/Übersetzen, Interaktion; Entwickeln von Sprachbewusstsein und Sprachreflexion, z.B. Phonetik und Intonation, Lexik, Grammatik, Orthografie; berufsrelevante Themen und Situationen; Erwerb des Zertifikates der Kultusministerkonferenz Stufe III bzw. Stufe B2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens)
4 Wochenstunden im 1. Lehrjahr und 2. Lehrjahr.
Datenverarbeitung
(in die Handlungsbereiche integriert) u.a. theoretische und praktische Einführung in die Buchungssysteme im Reiseverkehr. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf "Amadeus". Das praktische Training erfolgt in der eigenen "Amadeus" Testagentur (7 Terminals), Schulung der weltweit genutzten Hotelsoftware "Fidelio".
Wahlfächer
Messe- und Kongresswesen, Kur- und Bäderwesen, Hotelwesen inkl. Fidelio, Vorbereitung IATA-Prüfung, Reiseleitung/Animation.
Fremdsprachenausbildung
Während der Ausbildung können in den Fremdsprachen Englisch, Französisch und Spanisch zusätzliche Qualifikationen erworben werden.
Englisch
Ablegen der Prüfung "English for the Tourism Industry", 2nd level vor der London Chamber of Commerce and Industry, Examinations Board (LCCIEB, bei schriftl. und mündl. Prüfung Erwerb der Qualifikation "Award for the Tourism Industry". BEST-SABEL Freital ist "Registered Examination Centre" der LCCI (IHK London), der größten IHK Großbritanniens, welche international hohes Ansehen genießt.
Französisch
Ablegen der Prüfung "Certificat des Francais du Tourisme et de l´Hotellerie vor der Chambre de Commerce et d´Industrie de Paris (C:C:I:P). Best-Sabel Freital ist offizielles Prüfungszentrum der C:C:I:P (IHK Paris).
Spanisch
Ablegen der Prüfung "Certificado Basico/Superior de Espanol del Turismo" (IHK Madrid).
BEST-SABEL Freital ist als Prüfungszentrum der IHK Madrid genehmigt und die Prüfungen werden in Freital abgenommen.
Die Ausbildung bereitet auf einen Berufseinstieg im mittleren Management vor und stellt damit eine Alternative zum Hochschulstudium dar!
Damit erhalten die Absolventen von BEST-SABEL nicht nur einen staatlich anerkannten Berufsabschluss in der Tourismuswirtschaft, sondern noch drei Wirtschaftssprachzertifikate der führenden Industrie- und Handelskammern Großbritanniens, Frankreichs und Spaniens, was die Chancen der Absolventen auf dem internationalen Arbeitsmarkt beträchtlich erhöht.
Praktikum
16 Wochen im Block zwischen 1. und 2. Lehrjahr
- Die ersten 10 Wochen vermitteln einen Einblick in zukünftige Arbeitsbereiche und können vom ESF (Europäischer Sozialfond) gefördert werden. Sie gehören zum 1. Lehrjahr.
- In den anschließenden 6 Wochen erhalten die Praktikanten bereits verantwortungsvolle Aufgaben in Ihrem Praktikumsbetrieb. Sie gehören zum 2. Lehrjahr.
Beginn/Dauer
03. September 2012 bis 18. Juli 2014
Es findet ein Einstufungstest statt!
Ansprechpartner
Herr Meier
Telefon 0351 640180 20 oder 0351 640180 31
Kosten/Förderung
24 Monate à 60,00 €
zuzüglich Gebühren für: Amadeus-Vista, Systemnutzung /Material, Gruppenunterricht in 3 Fremdsprachen, Wahlfächer (Kur- und Bäderwesen, Messe- und Kongresswesen), Praktikumsbetreuung vor Ort
Schulbücher: Selbstfinanzierung
Es kann Ausbildungs-BAFöG und Schulgeldrückerstattung beantragt werden!
Argumente für BEST-Sabel Freital
Allgemeines
- Dauer der Ausbildung - nur 2 Jahre im Vergleich zur betrieblichen Ausbildung (3 Jahre)
- relativ geringes Schulgeld gegenüber den anderen Bundesländern
Unterricht
- sehr praxisorientierter Unterricht (z.B. Fluglehre mit Amadeus, Hotel-Software Fidelio, Reiseleitung)
- Lehrer sind zu ca. je 50 % Festangestellte und Honorarkräfte (Pädagogen und Praktiker); Sprachlehrer oft Muttersprachler
- max. 3 Unterrichtsstunden in einem Fach hintereinander (kein Tages-Blockunterricht von 8 Unterrichtsstunden in einem Fach)
- Vermittlung breiter theoretischer Kenntnisse (u.a. Management, Marketing, Projekttheorie, Finanzquellen, Touristische Leistungen)Fremdsprachen-Unterricht (3 Fremdsprachen möglich von: Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Arabisch, Italienisch)
Exkursionen/Praktika/Studienfahrten/Projekte
- zahlreiche Exkursionen/Auslandsfahrten, z.B. Dresden, ITB Berlin, Hotelbesuche, Vorstellung von Kurkliniken und Physiotherapeuten, aber auch Fahrten in Länder wie Thailand, Tunesien, Spanien, Frankreich und Zypern
- Realisierung von Praxis-Projekten, u.a. Hochzeitsmesse Schloss Moritzburg, Incentive-Reisen für den Reiseveranstalter EF aus Berlin, Organisation von Veranstaltungen
- Auslandspraktikum (4 Monate) in Hotels, Clubanlagen und bei Reiseveranstaltern rund ums Mittelmeer - genauer Einblick in die Praxis und Vertiefung der Fremdsprachen (u.a. beim Reiseveranstalter Thomas Cook und den Clubanlagen Aldiana)
- Freelancer-Einsätze im Club Aldiana
Nach der Ausbildung
- nach der Ausbildung gibt es viele verschieden Einsatzmöglichkeiten (z.B. Reiseleiter, Animateur, Rezeptionist, Arbeit beim Reiseveranstalter oder am Flughafen) in vielen verschieden Ländern (z.B. Spanien, Frankreich, Italien, Tunesien, Ägypten ...)
- sehr hohe Vermittlungsrate nach der Ausbildung (immer über 85-90 %)
- aktive Absolventen-Betreuung (auch Jobvermittlung lange nach dem Berufsabschluss, Einladungen zu Schulevents, Newsletter, Kontaktbörse!)
- nach bestandener Ausbildung ist Studium zum Tourismusfachwirt mit IHK-Abschluss (Fernstudium 2 bis 3 Jahre) oder Bachelor-Abschluss an der BEST-Sabel-Hochschule Berlin (Direktstudium 1 Jahr) möglich
Schülerwohnheim, Wohnungen, Zimmer
Der gemeinnützige Schülerverein BEST-Sabel betreibt auch ein eigenes Schülerwohnheim, in den auswärtige Teilnehmer bei rechtzeitiger Anmeldung relativ günstig unterkommen können (150,-- € für ein Einzelzimmer, 140,--€ für ein Doppelzimmer inkl. Nebenkosten).
Wenn Sie zu uns zum Informations- oder Vorstellungsgespräch kommen, erhalten Sie auf Wunsch eine Liste von Zimmer- und Wohnungsangeboten in Freital mit privat betriebenen Wohnheimen, Wohnungsgesellschaften und Privatpersonen, die einzelne Zimmer oder Wohnungen vermieten.
Generell ist zu sagen, dass es bei uns in Freital viel leichter ist, eine bezahlbare Unterkunft zu finden, als in Studentenhochburgen wie München, Köln, Freiburg, Heidelberg etc. Einige unserer auswärtigen Teilnehmer ziehen es vor, im unmittelbar benachbarten Dresden zu wohnen, denn auch da ist die Wohnungssituation im Vergleich noch relevant entspannt und mit der Linie A fahrt man mit dem Bus direkt vor die Schule.