München

Girls´Day 2017 an der Berufsfachschule für Technische Assistenten für Informatik 

2. Mai 2017

Welch spannender Einblick in die Welt der IT!

Zum alljährlichen Girls´Day versammelten sich auch heuer rund 20 Schülerinnen aus München und Umland in den Räumlichkeiten des GBS Technikums und schnupperten ein wenig IT-Luft.

Themen wie Apps, 3D-Druck oder Live-Hacking standen heute auf dem Stundenplan.

Im Laufe des Vormittags entwickelten unsere Gäste auch noch eine eigene App fürs Smartphone, erfuhren Neues und bis dato Unbekanntes zum Thema Internet, hackten sich in fremde Computersysteme und bauten in nur 8 Schritten einen Computer zusammen. Ein spannender und bunter Tag also!

Wir hoffen, unseren Besucherinnen hat er genauso Spaß gemacht wie uns!
Vielen Dank allen, die am Girls´Day teilgenommen haben!

 

Mobilitätstag 2017 – Berufsbildung international und attraktiv 

31. März 2017

Unter dem Motto „Berufsbildung international und attraktiv“ trafen sich am Freitag, 17. März 2017 85 Auszubildende auf dem Münchner Flughafen und berichteten von ihren Erfahrungen, die sie während ihres Praktikums im Rahmen des Erasmus+ Programms gemacht haben. Die Veranstaltung, zu der die NA beim BIBB eingeladen hatte, verfolgte das Ziel, aus den Erfahrungen der Teilnehmer zu lernen und so das Programm Erasmus+ auch weiter zu optimieren.

Auf dem Photo ist v.l.n.r: Frau Dr. Maria Pachevska, Koordinatorin für Erasmus+, Sabel Schulen, Frau Theresa Fleidl, Leiterin Konzernausbildung und Human Resources Marketing, Flughafen München, Herr Klaus Fahle, Leiter der Nationalen Agentur Bildung für Europa (NA beim BIBB) und Frau Petra Kammerevert, SPD, EU-Abgeordnete.

 

Europaministerin Dr. Beate Merk informiert sich über deutsch-omanischen Schüleraustausch 

28. März 2017

Maskat, 23. Februar 2017: Im Rahmen ihrer Omanreise besuchte die Europaministerin Dr. Beate Merk auch die Ahmad bin Majid School und zeigte großes Interesse an dem seit 2010 stattfindenden Schüleraustausch mit der Sabel Realschule München.

 

Neben Gesprächen mit Mitgliedern der Regierung sowie deutschen Wirtschaftsvertretern zum Thema Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesundheit, galt ihr Interesse auch der gesellschaftlichen Entwicklung des Landes und den Erfahrungen im interreligiösen Dialog.

Im Hinblick darauf ist der Schüleraustausch zwischen der omanischen und der deutschen Schule ein spannendes Modell für Toleranz, eine interkulturelle Verständigung und ein somit friedliches, multikulturelles Zusammenleben.

 

Lukas und sein NFTE-Erfolg „OVERLAY“ 

19. Oktober 2016

scan_lukasswierczyna-nfte-4-10

 

Quelle: Münchner Merkur, 4.10. 2016

 

Lukas und sein NFTE – Erfolg 

29. September 2016

NFTE – die Kurzform für „network for teaching entrepreneurship“, ursprünglich ein Programm aus Amerika, hat sich im Laufe der letzten Jahre etabliert und vermittelt Schülerinnen und Schülern nicht nur das unternehmerische und kaufmännische Denken sondern prägt zu Teilen auch ihre Persönlichkeitsentwicklung, in dem es Eigenständigkeit und Selbstvertrauen stärkt. Die Jugendlichen sollen innerhalb eines Schuljahres spielerisch an die Wirtschaft herangeführt werden. Sie entwickeln während dieser Zeit eine eigene Geschäftsidee für ein Produkt oder eine Dienstleistung, erarbeiten einen Businnessplan wie auch Marketingstrategien, beschäftigen sich mit Gewinn- und Verlustrechnung, vernachlässigen aber gleichzeitig nicht das Thema Nachhaltigkeit und Umwelt. Diejenigen, die mit ihrer Idee vor Gremien aus Lehrern überzeugt haben, werden nach Berlin, London und zuletzt sogar nach New York eingeladen.

Dieses Jahr hat es auch die Sabel Wirtschaftsschule geschafft – einer unserer Schüler darf nächste Woche zum „Entrepreneurship Summit“ nach Berlin fahren.
Der Auserwählte heißt Lukas Swierczyna, besucht die Klasse 10b4, und beeindruckte mit seiner überzeugenden Geschäftsidee „Overlay“. Lukas, seit 6 Jahren begeisterter Skater, verzweifelte schon langsam an seinem Schuhverschleiß. 10 Paar Schuhe in den letzten 12 Monaten, die meisten von ihnen sogar doppelt vernäht, von bekannten Marken und speziell für Skater hergestellt – dies ist die deutliche Bilanz seines großen Hobbys. Das „Grip Tape“, die raue Oberfläche des Skateboards, funktioniert fast wie Schmirgelpapier und zerstört die Oberfläche des Schuhs. Um dem entgegen zu wirken, entwarf Lukas eine Art Überzug für den Schuh. Dieses, aus Kunstleder hergestellt, schützt und verlängert die Haltbarkeit des Schuhs. Eine spannende Idee, die nicht nur im Skater Kreis sicherlich viele Anhänger finden wird!
Dennoch sollte betont werden, dass der Wettbewerb nicht das eigentliche Ziel des Projekts darstellt. Lukas´ Lehrer Andreas Kobbe beschreibt dies so: „Es geht um jeden einzelnen Schüler und seine eigene, persönliche Idee. Es ist äußerst spannend zu beobachten, wie sich jede Idee abhängig vom jeweiligen Schüler unterschiedlich entwickelt. Vor allem wir Lehrer freuen uns, den Schüler auch von einer anderen Seite kennenlernen zu dürfen.“
Zum NFTE Konzept gehört ebenfalls der Aspekt der Nachhaltigkeit wie auch des sozialen Engagements. Auch hier hat Lukas überzeugt: Sein „Overlay“ ist aus Kunstleder, aufgrund der Herstellung also bei Weitem umweltfreundlicher als Leder, wie auch in der Nutzung vollkommen unkompliziert. Den Gewinn aus seinem Projekt möchte der der Schüler an die Organisation „skate-aid“ spenden, die dafür sorgt, dass auch Kinder in Kriegsgebieten die Möglichkeit erhalten, skaten zu dürfen.
Es ist eben nicht nur das kaufmännische Denken was erlernt und gefördert wird, das Projekt soll viel mehr als ein großes homogenes Ganzes aufgefasst werden. Lukas´ Präsentation gilt hier als Paradebeispiel.

 

 

Fantastisches Ergebnis bei den IHK-Abschlussprüfungen an der Sabel Akademie für Erwachsenenbildung München 

21. Juli 2016

Die Sabel Akademie kann stolz sein – ihre Umschüler haben die IHK Sommerabschlussprüfungen 2016 mit einer Bestehens-Quote von 95 Prozent erfolgreich absolviert. Sie sind jetzt IHK geprüfte Kaufleute für Groß- und Außenhandel und im Gesundheitswesen, Sport- und Fitness- oder Einzelhandelskaufleute.

In der seit 2014 neu geschaffenen, anerkannten Ausbildung „Kaufleute für Büromanagement IHK “ haben sogar 100 % der Prüflinge bestanden. Eine Quote, die sich sehen lassen kann und für die ausgezeichnete Qualität ihrer Dozenten spricht.
Berufliche Neuorientierung lohnt sich. Seit über 30 Jahren bietet die Sabel Akademie in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit erfolgreich Umschulungen aber auch IHK Weiterbildungen in Voll- und Teilzeitmodellen an. Beliebt sind Weiterbildungen, die zu Fachwirt-Abschlüssen führen, wobei der Wirtschaftsfachwirt sich als absoluter „Dauerbrenner“ erwiesen hat, was nicht zuletzt auf eine optimale Prüfungsvorbereitung bei den Teilnehmern durch ihre professionellen Dozenten zurückzuführen ist.

 

Girls Power am GIRLS DAY 
– oder das Gerücht, dass sich Mädchen nicht für Technik und IT interessieren 

2. Mai 2016

Der gestrige Girls‘ Day an der Berufsfachschule für Technische Assistenten München hat es zum Glück total widerlegt: Mädchen interessieren sich für Technik und IT!

15 Mädchen aus verschiedenen Realschulen und Gymnasien aus München und Umgebung hatten an diesem Tag die Möglichkeit, in die komplexe Welt der „Technischen Assistenten für Informatik“ einzutauchen.

Im Laufe des Vormittags entwickelten sie nicht nur eine eigene App fürs Handy, die sie auf ihrem Android-Smartphone testen konnten, sie lernten auch, einen PC in nur acht Schritten zusammenzubauen, der am Schluss einwandfrei funktionierte und freundlich aufzuleuchten begann. Große Begeisterung herrschte vor allem beim 3D-Druck. Beim 3D-Druck werden dreidimensionale Werkstücke schichtweise aufgebaut. Der Aufbau erfolgt computergesteuert aus den verschiedensten flüssigen oder festen Werkstoffen nach vorgegebenen Maßen und Formen. Angewendet wird er bei der Prototypenentwicklung im Maschinenbau beispielsweise oder bei der Luft- und Raumfahrt ja sogar in der Medizintechnik. Man erfuhr vieles, zum Teil Überraschendes. Wussten Sie schon, dass man neuerdings Gummibärchen und Schokolade in 3D-drucken kann?! Und beides kann man sogar essen! Der bei der Präsentation eingesetzte 3D-Drucker produzierte zwar nichts dergleichen aber dafür durfte jedes Mädchen von ihnen einen dreidimensionalen, frisch gedruckten, orangefarbenen Gecko mit nach Hause nehmen. Die Mädchen erfuhren dabei realistisch und hautnah, dass Maschinenbautechnik ohne Informatik einfach nicht mehr vorstellbar ist! Die Dozentin Frau Qitaku, wünscht sich sehr, dass sie in Zukunft nicht mehr vor einer Klasse voller junger Männer steht, sondern viele Mädchen ihre Klassen füllen. Diese seien, wie sie meint, „wesentlich motivierter und fleißiger beim Lernen!“ Während einer „Live-Hacking-Show“ erfuhren die Mädchen, welche Sicherheitslücken es gibt und wie man sich vor Hackern schützen kann. Dabei spielen Passwörter eine Rolle, die sogar aus 60 Zeichen bestehen können. „Ob man sich die je wirklich merken kann?“, fragten sich da die Mädchen.

Dagmar Walddobler, Leiterin der GBS Technikerschulen München verabschiedete ihre Gäste mit dem Wunsch, sie bald in einem angebotenem „Schnupperunter-richt“ wiederzusehen. Sie selbst ist bestes Beispiel dafür, dass Frauen in einer sogenannten Männer-Domäne ihre „Frau“ bzw. „Mann“ stehen können. Sie hat in München Maschinenbau studiert und ist jetzt Leiterin der GBS Technikerschulen München.

 

“Edelweißpiraten” – Lesung mit Jugendbuchautor Dirk Reinhardt/Die Sabel Schulen setzen ihre Reihe „Lesung mit Jugendbuchautoren“ fort 

15. April 2016

Nachdem im vergangenen Dezember der Autor Zekarias Kabraeb das Buch „Hoffnung im Herzen, Freiheit im Sinn“ den Realschülern vorstellen durfte, wurde heute Vormittag, am Freitag, den 15. April 2016, die Reihe der Lesungen bei Sabel mit einem neuen Gast aus der Jugendbuchautorenszene fortgesetzt.

Das Projekt „Widerstandstendenzen gegen das NS-Regime“, welches fächerübergreifend im Deutsch-, Geschichts- und Sozialkundeunterricht der Sabel Realschule stattfand, erreichte am heutigen Vormittag seinen Höhepunkt, als der Jugendbuchautor und promovierte Historiker Dirk Reinhardt aus seinem Roman „Edelweißpiraten“ vorlas.

Für die Schüler ist es was ganz Neues, denn der Autor schildert die Zeit des Nationalsozialismus aus der Sicht einer Gruppe von einfachen Arbeiterjugendlichen mit wenig Schulbildung, aber mit Herz und Verstand und einer großen Portion Mut. Und das macht den Roman so spannend für die Schüler, es wird nicht von den „üblichen“ Helden wie Studenten oder Offizieren erzählt, sondern von ganz einfachen Jugendlichen wie Du und ich. Sie können sich mit den „Edelweißpiraten“ identifizieren, weil sie „stinknormal“ sind und alle möglichen Macken haben. Jedoch ließ sie ihr gesunder Menschenverstand, ihr elementares Gefühl für Gut und Böse und ein ungeheurer Freiheitsdrang zu jungen Menschen reifen, die Widerstand gegen das Naziregime leisteten obwohl sie vorher total unpolitisch waren. Sechs von ihnen wurden zur „Abschreckung“ im November 1944 ohne Gerichtsverfahren in Köln gehenkt. Erst spät, in den 80-er Jahren, wurden die „Edelweißpiraten“ als Widerstandskämpfer anerkannt. Vorher hieß es von offizieller Seite, dass es sich um „eine Verbrecherbande“ gehandelt habe.

Daniel, der Protagonist des Romans, der dank einer entstehenden Freundschaft mit einem ehemaligen Mitglied der „Edelweißpiraten“ mit deren Geschichte konfrontiert wird, macht es den 9.Klässlern möglich, das Thema Nationalsozialismus in die Gegenwart zu transportieren. Die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen wie Widerstand gegen Diktaturen oder Rechtsextremismus sind nur zwei Beispiele davon.

Der Autor hat den „Edelweißpiraten“, die jahrzehntelang totgeschwiegen wurden, mit diesem Buch ein Denkmal gesetzt.

IMG_6628 IMG_6629 IMG_6631 IMG_6625

 

Am 6. April starten bei Sabel die Einstufungstests 

18. März 2016

Sabel erhält Zulassung für die Durchführung von Integrationskursen gefördert vom BAMF

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat private und öffentliche Träger mit der Durchführung von Integrationskursen beauftragt. Nachdem die Sabel Schulen in jüngster Vergangenheit bereits acht Sprach- und Integrationskurse für 160 Flüchtlinge erfolgreich durchgeführt haben, erhielten sie nun die offizielle Zulassung als Integrationskursträger.

Alle Teilnehmer müssen vor Beginn des Kurses einen Einstufungstest absolvieren. Damit wird ein einigermaßen gleiches Lernniveau in den Klassen gesichert. Ziel ist es, die Teilnehmer gut auf die Prüfungen Deutsch Niveaustufe von A1 – B1 vorzubereiten.

Sabel startet den erste Einstufungstest am

Mittwoch, 6. April 2016

Termin 1: 09:00 Uhr
Termin 2: 11:00 Uhr
Termin 3: 13:00 Uhr

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter Telefon 089 539805-0 oder per Mail info@sabel.com. Teilnehmen können nur Personen mit einem Berechtigungsschein, den das BAMF ausstellt (siehe Hinweis unten).

In den Kursen der Stufe A wird die Sprachbasis erworben.

In den Kursen der Stufe B erlernen die Teilnehmer das selbstständige und sichere Kommunizieren.

Der Sprachunterricht besteht aus 600 Unterrichtseinheiten, der Orientierungskurs aus 60 Unterrichtseinheiten.

Der Integrationskurs schließt mit dem „Deutsch-Test für Zuwanderer“ (DTZ) ab, der Orientierungskurs mit dem Test „Leben in Deutschland“ (LiD). Wenn beide Kurse erfolgreich absolviert werden, erhält der Teilnehmer das „Zertifikat Integrationskurs“.

Doch es wird auch auf besondere Umstände Rücksicht genommen, indem man die Unterrichtseinheiten auf 960 Unterrichtseinheiten bei besonderen Bedürfnissen verlängern kann, wie bei Alphabetisierung; aber auch Verkürzen für besonders schnell Lernende ist möglich.

————————————————

Hinweis zum Erwerb „Berechtigungsschein“ Einstufungstest/ Integrationskurs

Den Antrag muss bei der zuständigen Regionalstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge eingereicht werden. Welche Regionalstelle des Bundesamts zuständig ist, kann man beim Kursträger oder über die Suchfunktion „Regionalstellen“ erfahren.

Download Formular „Berechtigungsschein“

http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Integrationskurse/Kursteilnehmer/AntraegeAlle/630-007_antrag-zulassung-integrationskurs-ausl_pdf.html?nn=4261610

 

Was heißt „happy“ auf Deutsch – Vom Deutsch- und Integrationskurs hinein in die Arbeitswelt 

Seit sechs Monaten lebt Amin G. in Deutschland. Er ist zwar erst 18 Jahre alt, wirkt aber älter, was sicherlich mit seinem zurückhaltenden aber überaus freundlichem Wesen zu tun hat. Amin kommt aus Afghanistan und hat nur einen einzigen Wunsch, nämlich wieder in seinem Beruf als Automechaniker arbeiten zu dürfen. Um das zu erreichen, war es für ihn als erstes sehr wichtig, die deutsche Sprache zu erlernen. Was ihm nicht schwer fällt. Er ist sprachbegabt, spricht fließend Türkisch, nicht ganz so gut Bulgarisch und Englisch. Besonders aufgefallen ist er der ehrenamtlichen Helferin Eva Petschko. Sie beobachtete ihn, wie er regelmäßig bei ihr erschien, um bei ihr die ersten Sätze auf Deutsch zu lernen. In Erinnerung war ihr ein Moment, als er sie fragte: „Was heißt happy auf Deutsch“. Und er dann den Satz ständig mit einem strahlenden Gesicht wiederholte: „Ich bin glücklich“. „Er war quasi für mich ein „Selbstläufer“ und einer der wenigen im damaligen Erstaufnahmelager in Markt Indersdorf, der immer da war, wenn es ums Lernen ging.“, so Petschko. 

IMG_6477Drei Monate lang lernte er an der Münchner Sabel Schule Deutsch und beendete den Kurs erfolgreich mit dem Niveau A1. So schnell wie möglich möchte er den Folgekurs im April besuchen. Doch zuvor gilt es, weil er aus Afghanistan kommt, manche bürokratische Hürde zu überwinden. Eine dieser Hürden stellte sich bereits beim Besuch des Deutschkurses ein, als es hieß, Teilnehmer aus Afghanistan erhalten keine finanzielle Unterstützung. Kurz gesagt: Der Kurs wird ihnen nicht bezahlt. Doch er fand jemanden mit einem großen Herz, der ihm den Kurs aus eigener Tasche finanzierte. „Mit dieser niederschmetternden Nachricht konnte ich ihn in diesem Moment doch nicht alleine lassen.“, so der großzügige Sponsor, der namentlich nicht genannt werden möchte. Und Amin hatte noch mehr Glück! Auf dem Aktionstag der Sabel Schulen, wo über 50 Firmen sich mit ihren Ausbildungsberufen vorstellten, traf er Mitarbeiter der Firma „Automobilforum Kuttendreier GmbH“, die ihm ein sechswöchiges Praktikum in ihren Werkstätten als Kfz-Mechatroniker anboten, da er ja bereits drei Jahre Berufserfahrung als Automechaniker hatte. Jutta Schnitzerling, Leiterin der Deutsch- und Integrationskurse an der Sabel Schule, freute sich ebenso für ihren Schützling. Umgehend setzte sie sich mit der Ausländerbehörde und deIMG_6476r Agentur für Arbeit in Verbindung, um die notwendige Genehmigung für Amin zu erhalten. Es klappte. Gleich am darauffolgenden Montag durfte Amin sein Praktikum beginnen. Jetzt lernt er eine Menge dazu, denn als Mechatroniker muss man nicht nur den Schraubenschlüssel in die Hand nehmen sondern viel über Elektronik und Bordcomputer wissen. Werkstattleiter Josef Dietz und sein Kollege Frank Westermeier sind von seinem Lerneifer begeistert. „Ich würde ihn vom Fleck weg sofort einstellen“, so Westermeier. „Er ist hilfsbereit, freundlich und immer wieder für Neues aufgeschlossen.“ Ein besseres Kompliment gibt es nicht. Schließlich hatte sich Amin vorher nur mit Toyotas, Fiats und Daimler-Autos befasst und jetzt ist es die Marke Ford. Doch der Werkstattleiter beruhigt, „so viele Unterschiede gibt es da nicht – Auto ist Auto.“ Amin sieht das genau so.