Aktuelles

Deutsch als Fremdsprache für Anfänger und Fortgeschrittene – jetzt auch als Abendkurse 

5. Februar 2018

Einstieg noch möglich!

Am 19. Februar startet der nächste vom BAMF zertifizierte Deutsch Sprach- und Integrationskurs mit dem Modul 1 – A 1.1 an der GBS Akademie für Erwachsenenbildung.

Neu ist, dass in den kommenden Monaten nicht nur Tages- sondern auch Abendkurse angeboten werden. Damit erweitert die GBS Akademie ihr Programm, um den Bedürfnissen von Lernenden noch besser gerecht zu werden. Sie können jetzt am Tag einer beruflichen Tätigkeit nachgehen und am Abend in der Zeit von 17:15 Uhr bis 20:30 Uhr die Deutsch Sprach- und Integrationskurse in der Schwanthalerstraße 51 – nur drei Minuten vom Hauptbahnhof entfernt –  besuchen. In kürzester Zeit heißt es dann konzentriert und effektiv Deutsch lernen.

Seit 2015 ist die GBS offizieller Kurs- und Prüfungsort für Sprach- und Integrationskurse  des BAMF’s und hat erfolgreich viele Deutsch-Integrationskurse durchgeführt.  Die Module A1, A2, B1 , B2  und den Orientierungs-/Einbürgerungskurs „Leben in Deutschland“ wurden mit  einer sehr guten Bestehensquote von 90 Prozent beendet.

Auf dem Stundenplan steht demnächst „Berufsvorbereitung auf B2 Level“. Der Kurs ist genau der Richtige, um sich auf eine Ausbildung oder feste Arbeitsstelle vorzubereiten.  Schwerpunkt ist der „Handel“. Fächer wie EDV, Mathematik und kaufmännisches Rechnen, Grundlage der Betriebswirtschaftslehre, betriebliche Organisation und Kommunikation und ein Bewerbungstraining werden unterrichtet. Beendet wird der Kurs mit einem qualifizierten Abschlusszeugnis mit B2-Zertifikat. Interessenten können sich gerne jetzt schon mal anmelden.

GBS – ein verlässlicher Partner mit hochwertiger Bildung

 

Flugzeuge im Kopf
Erste Luftfahrttechnikerin bundesweit an den GBS Technikerschule verabschiedet 

21. Juli 2015

München, Juli 2015
Im Sommerhalbjahr verabschiedete die GBS Sandra Schneider, die erste Luftfahrttechnikerin bundesweit. Eine Journalistin interessierte sich bereits vor der Abschlussprüfung für sie und begleitete ihren fachpraktischen Unterricht in Oberpfaffenhofen. Das ausführliche Interview mit Sandra Schneider wurde in der BIZ-Infomappe (Berufsinformationszentren der Agenturen für Arbeit) im Oktober 2014 veröffentlicht.

Insgesamt 47 Luftfahrttechniker haben seit dem Schuljahr 2011/12 die GBS-Technikerschule verlassen. Die Anfragen von Firmen wächst ständig. Grund: Mit den Absolventen des Schwerpunkts Luftfahrttechnik aus den vergangenen Jahren haben sie sehr gute Erfahrungen gemacht.

Ab dem Schuljahr 2014/15 hat die GBS Technikerschule in der Fachrichtung Elektrotechnik ebenfalls den Schwerpunkt Luftfahrttechnik (Avionik) angeboten. Selbstverständlich wieder in Kooperation mit dem Deutschen Luft- und Raumfahrt Bildungszentrum Aero-Bildung. Auf die ersten Avioniker warten nach der Abschlussprüfung im Juli attraktive Stellenangebote für Elektrik/Avionik im Bereich militärischer wie auch ziviler Luftfahrtzeuge.

Quelle: Heft 14, „durchstarten“ – Infomappe für Weiterbildungsberufe BIZ – Bundesagentur für Arbeit

 

Kleine Klassen, gutes Schulklima, motivierte Lehrer: Sabel-Schule Saalfeld wächst und feiert 

Saalfeld, 10. Juli 2015

Die private Saalfelder Sabel-Schule will bei den Eltern mit ihren Erfolgen punkten. Am Sonnabend wurde zum Sommerfest geladen.

Sommerfest

Foto: Thomas Spanier

Tanita Petereit aus der 8. Klasse zeigt dem Publikum einen Ausdruckstanz. Jede Klasse leistete mindestens einen Beitrag zum Programm des Sommerfestes.

Saalfeld. Schulleiterin Doreen Hänsel schaut immer mal wieder skeptisch zum Himmel. Seit 2010 ist die an der Schule, seit Februar dieses Jahres als Chefin. Für das Sommerfest sei schwer ein anderer Termin zu finden – zwischen schriftlichen und mündlichen Prüfungen, vor den Sommerferien. Am Ende geht ­alles gut, das Wetter hält. Weitgehend.

Die Schule an der Kulm­bacher Straße, die sich bald nach der Wende gegründet hat, hat bereits eine ganze Menge ­privater Bildungseinrichtungen überlebt. Dazu braucht es Ideen, Kreativität und Herzblut, die die Sabelianer immer wieder an den Tag legen.

Vor zwei Jahren begab man sich mit der Unterstufe und einer Mini-Ersten-Klasse auf neues Terrain. Ende August wird man schon zum dritten Mal Erstklässler begrüßen. 17 oder 18 werden es werden. Zwölf davon wurden beim Sommerfest bereits freundlich begrüßt und lernten bei der Gelegenheit ihre künftige Klassenlehrerin Yvonne Rösler – sie wird auch pädagogische Leiterin des Grundschulbereichs – und ihre Horterzieherin kennen.

Ebenfalls neu ist seit wenigen Jahren das Konzept der „Freien Gemeinschaftsschule als Wirtschaftsschule“. Während die „Neuner“ und „Zehner“ noch nach Regelschulregularien lernen und ihre schulische Ausbildung danach zum Teil am Beruflichen Gymnasium fortsetzen, gilt für die fünfte bis achte Klasse bereits das Prinzip der Gemeinschaftsschule, die auf längeres gemeinsames Lernen zielt. Theoretisch können sie bis zum Abitur an der Sabel-Schule zusammen bleiben.

Derzeit werden an der Schule 152 Schüler von etwa 20 Lehrern unterrichtet. Aktuell gibt es keine dritte und vierte Klasse, dafür zwei sechste. Der Rest ist einzügig.

Das Sommerfest wartete mit einem bunten Programm auf der Bühne und verschiedenen Ständen im Hof und im Schulhaus auf. „Alle Klassen haben ihre Stände und Auftritte selbst geplant“, sagt Steffi Kracik, die das Fest organisiert hat und neben ihrer Arbeit als Lehrerin in den Wirtschaftsfächern für das Schulmarketing zuständig ist.

Das Spektrum der Aufführungen reichte von Liedern und Tänzen über Theater und Instrumentalstücke bis zum Zirkus. Vereine aus Saalfeld und Umgebung sowie die Bundeswehr hatten Stände aufgebaut. Ein Anziehungspunkt war das Ponyreiten.

 

Sie sind fertig, sie haben es geschafft. Sabel-Schüler holten sich am Mittwochnachmittag ihre verdienten Zeugnisse ab. 

Saalfeld, 9. Juli 2015

Sowohl die Realschüler als auch die Schüler der Fachschule für Technik kamen zu diesem Anlass in der Schlosskapelle Saalfeld zusammen. Um 15 Uhr waren zunächst die Realschüler dran. Die Schulleiterin der freien Gemeinschaftsschule, Doreen Hänsel, ehrte in diesem Rahmen die Leistungen der besten Schüler. Von den 36 jungen Menschen hatten zwei einen Notendurchschnitt von 1,1: Sabrina Puschner aus der Klasse 10a sowie Kristina Samoila aus der Klasse 10b. Clemens Schlott (10a), ­Adrian Jauche (10b) und Tessa-Maria Wohlfarth (10b) schlossen mit einem Notendurchschnitt von 1,4 ab.

Sowohl die Realschüler als auch die Schüler der Fachschule für Technik kamen zu diesem Anlass in der Schlosskapelle Saalfeld zusammen.

 Sabel Saalfeld

Um 15 Uhr waren zunächst die Realschüler dran. Die Schulleiterin der freien Gemeinschaftsschule, Doreen Hänsel, ehrte in diesem Rahmen die Leistungen der besten Schüler. Von den 36 jungen Menschen hatten zwei einen Notendurchschnitt von 1,1: Sabrina Puschner aus der Klasse 10a sowie Kristina Samoila aus der Klasse 10b. Clemens Schlott (10a), ­Adrian Jauche (10b) und Tessa-Maria Wohlfarth (10b) schlossen mit einem Notendurchschnitt von 1,4 ab.

„Die Klassenlehrer haben sich so verabschiedet, wie es am besten zu ihnen passt“, fiel der Schulleiterin auf. Während Marcel Ohlhorst, Klassenlehrer der 10a, ein Lied gesungen hat, fasste Steffi Kracik ihre Gedanken in Worte.

Eine Rezitation trugen die beiden Schülerinnen aus der Klasse 6a, Marie-Luise Döring und Josephin König, vor. „Das Leben ist eine Chance. Nutze sie“, begannen die Schülerinnen. Traurigkeit überwinden, sich Herausforderungen stellen, Abenteuer wagen, Glück verdienen, Pflicht erfüllen, Wonne kosten, Seligkeit genießen und nicht zuletzt das Leben verteidigen – das gaben sie ihren Vorgängern durch die Worte von Mutter ­Teresa mit auf den Weg für ihre Zukunft.

Gegen 17 Uhr fand die feierliche Zeugnisübergabe der Absolventen der Fachschule für Technik statt. Elf junge Herren erledigten neben Job und teils Familie in der Sabel-Schule ihre Pflicht. Alle elf haben jetzt den Staatlich geprüften Techniker in der Fachrichtung Maschinenbau/Maschinenbautechnik, Schwerpunkt Maschinenbau in der Tasche. Nach vier Jahren (Teilzeit) eine verdiente Anerkennung, in der die Schulleiterin die Menschen hinter den Fachschülern kennenlernen konnte.

Oft habe sie bei ihnen an den Satz „Reden ist Silber, schweigen ist Gold“ denken müssen. ­Jeden Freitagabend unterrichtete sie die Herren in Unternehmensführung. Sie saßen schweigend vor ihr. Und verdienten sich damit ihr Gold. „Auch heute sind sie ihrem Motto treu geblieben“, sagte sie. Doch die Fragen eines Schülers, der mit seinem Wissensdurst stets Diskussionen angeregt habe, die fast den Rahmen sprengten, werden ihr ganz besonders fehlen. Den Absolventen wird das Silber fehlen – das Reden der Schulleiterin, denn mit einem Blumengruß verabschiedeten sie sich.

Als Bester wurde in Abwesenheit Chris Nahser ausgezeichnet, der einen Notendurchschnitt von 1,1 erreichte.

 

Sabelschüler und Senioren engagierten sich zum Schüler-Freiwilligentag in zwei Awo-Einrichtungen: im Kindergarten Lutherstraße und im Seniorenheim Rainweg. 

Saalfeld, 8. Juli 2015

Unter dem Motto „Alt und Jung im Ehrenamt“ fand kürzlich ein Schüler-Freiwilligentag im Kindergarten in der Lutherstraße und im Alten- und Pflegeheim im Rainweg statt. In ihrer Freizeit waren Schüler der Sabelschule gemeinsam mit Mitgliedern des Saalfelder Seniorenbeirates im Einsatz.

Saalfeld_Senioren

Sabelschüler während des Schüler-Freiwilligentags im Kindergarten. Foto: Wolfgang Roßberg

Die alten Menschen im Pflegeheim nahmen gern die Begegnung mit jungen Leuten an, vielleicht flammten sogar manche Jugenderinnerungen auf.

Die Kinder im Kindergarten waren mit Begeisterung bei den Spielen mit den jungen Mädchen der Sabelschule dabei. Die Jungen stellten ihr handwerkliches Können gemeinsam mit Mitgliedern des Seniorenbeirates beim Anstrich einer Holzhütte und bei Grünschnittarbeiten unter Beweis. Danach wurden mit den Kindern noch Papierflugzeuge gebastelt. Dies war wohl der Renner bei den Steppkes. Bei guter Stimmung gab es an diesem Nachmittag zwischen „Jung und Alt“ einen regen Gedankenaustausch.

„Die Schüler waren sehr motiviert und haben mit großem Interesse dieses ,Freizeitangebot‘ mit Leben erfüllt“, lobte Wolfgang Roßberg vom Seniorenbeirat. Das hätten auch Teilnehmer geäußert. Zum Ende des Tages wurden dann noch Bratwürste gegrillt, wobei Roßberg „allen Beteiligten in Vorbereitung, Unterstützung und Durchführung dieses gelungenen Schüler-Freiwilligentages sowie allen Aktiven“ dankte.

 

Lernen als lebenslanger Prozess: Die Sabel Bildungsgruppe vereinbart mit der FOM Hochschule eine enge Zusammenarbeit 

München, 9. Juni 2015

München, 9. Juni 2015. Für Viele endet das Lernen nicht mit der Ausbildung; neben der Arbeit wollen sie durch ein berufsbegleitendes Studium einen Hochschulabschluss erwerben. Techniker und Betriebswirte können nun durch eine Kooperationsvereinbarung, die die FOM München mit der Sabel Bildungsgruppe am 10. Juni 2015 unterzeichnet, an der privaten Hochschule unter erleichterten Bedingungen ein Studium beginnen.

Der Vorteil der Kooperation liegt für die Sabel-Absolventen darin, dass bestimmte Leistungen an der FOM München angerechnet werden – das spart Zeit und Kosten. Betriebswirte steigen dank ihres an der Akademie für Wirtschaft erworbenen Vorwissens direkt in das 5. Semester des Studiengangs „Wirtschaft & Management“ ein und machen nach vier Semestern ihren Hochschulabschluss. Absolventen der Techniker-Akademie haben die Möglichkeit, einen Bachelor in den Fächern „Wirtschaftsingenieurwesen“, „Elektrotechnik und Informationstechnik“ oder „Maschinenbau“ zu erwerben. Je
nach Weiterbildungsgrad und Studiengang verringert sich auch hier die Semesteranzahl. Die Kooperationsvereinbarung wird am 10. Juni 2015 an der FOM Hochschule in München unterzeichnet; von Seiten der FOM nehmen Prof. Dr. Stefan
Heinemann (Prorektor für Kooperationen), Prof. Dr. Gerald Mann (Gesamtstudienleiter der FOM München) und Oliver Dorn (Geschäftsführer FOM München) an der Veranstaltung teil. Tim Pfaelzer (Vorstandsvorsitzender der Sabel Bildungsgruppe) und Michael Gruber (Leiter der Fachakademie für Wirtschaft) repräsentieren die Sabel Bildungsgruppe.

Sabel_FOM

Egon Mayerhofer von Rottkay (Dozent an beiden Institutionen), Michael Gruber (Leiter Sabel Fachakademie für Wirtschaft), Prof. Dr. Gerald Mann (Gesamtstudienleiter FOM München), Tim Pfaelzer (Vorstandsvorsitzender der Sabel Bildungsgruppe), Prof. Dr. Stefan Heinemann (FOM Prorektor für Kooperationen), Oliver Dorn (Geschäftsleitung FOM München) und Prof. Guido Pöllmann (Studienleitung FOM Open Business School München) (v.l.)

Die gesamte Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.

 

SOMMERFEST am 20. JUNI 

Saalfeld, 28. April 2015

Am Samstag, den 20.06.2015, findet in der Sabel Schule Saalfeld das alljährliche Sommerfest statt. In der Zeit von 11 bis 14 Uhr findet auf dem Schulgelände in der Kulmbacher Straße 62 ein abwechslungsreiches Programm statt. Wer Interesse hat, die Sabel-Schule kennenzulernen, kann mit Schülern und Lehrern ins Gespräch kommen. Viele Attraktionen, wie Ponyreiten, Bastelstände und Bewegungsspiele sind geplant. Für das leibliche Wohl wird selbstverständlich auch gesorgt sein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Sommerfest-INFO_

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

Die Sabel Akademie München unterzeichnet Kooperationsvertrag mit der Türkischen Außenhandelsstiftung Ankara 

München, 22. April 2015

München. Heute wurde der Kooperationsvertrag zwischen der Türkischen Außenhandelsstiftung Ankara (Türk Dis ticaret Vakfi/TDV) und der Sabel Bildungsgruppe unterschrieben. Er sieht die Gründung einer „TDV- Sabel Außenhandelsakademie“ vor. Eine solche Akademie ist einzigartig und unterscheidet sich von den üblichen Aus- und Weiterbildungen in Bayern. Der Vertrag wurde vom Vorsitzenden der TDV Ankara, Herrn O. Ertugrul Önen und vom Vorstandsvorsitzenden der Sabel Bildungsgruppe Tim Pfaelzer unterzeichnet.

Zielgruppe des Projektes sind junge deutsche und türkische Interessierte, die sich auf den deutsch-türkischen Außenhandel spezialisieren wollen, sich eventuell selbständig machen oder eine Tätigkeit in einem Außenhandelsunternehmen beginnen möchten. Geplant sind ein deutsch-türkisches Präsenzstudium in Ankara und München sowie ein Fernstudium im Bereich der deutsch-türkischen Außenwirtschaft. Das erste Semester wird im September 2015 in München starten.

Drei Wochen lang setzen sich dann die Studierenden mit betriebswirtschaftlichen Fachthemen wie Außenwirtschaft, Finanzierung und Marketing auseinander. Sie lernen gesetzliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen des Außenhandels zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei kennen. Daneben intensivieren sie ihr Business-Englisch. Der Unterricht wird von erfahrenen türkischen und deutschen Dozenten gehalten und setzt gute Deutsch- bzw. Englischkenntnisse voraus. Voraussetzung für das geplante Fernstudium sowie das Präsenzstudium in Ankara ist die türkische Sprache.

Mit der Sabel Akademie, Teil der Sabel Bildungsgruppe, hat die TDV Ankara einen Münchner Partner gefunden, der seit mehr als 30 Jahren kaufmännische Weiterbildungen auch auf dem Gebiet des Außenhandels erfolgreich anbietet. Die Türkische Außenhandelsstiftung hat zum Hauptziel die Entwicklung des türkischen Außenhandels. Seit 20 Jahren profiliert sie sich in der Türkei auf dem Gebiet der Beratung von Außenhandelsfirmen und im Bereich der Ausbildung von Außenhandelsprofis. Ihr Zertifikat ist ein gefragtes Gütesiegel in der Türkei.

Dass ein Bedarf der Weiterbildung im Bereich Außenhandel sowohl in Deutschland als auch in der Türkei existiert, demonstriert der Anteil von türkischstämmigen deutschen Unternehmen am Handelsvolumen der Türkei mit ca. 10 Prozent. Die Türkei hat ein Handelsvolumen von 37,9 Mrd. US $. Exporte nach Deutschland nehmen Platz 1 mit einem Volumen von 13,7 Mrd. US $ ein; Importe aus Deutschland nehmen Platz 3 mit 24,2 Mrd. US $. ein.* Momentan gibt es in der Türkei rund 6000 deutsche Firmen, wobei 1500 aus Bayern stammen.**

Zahlen, die für beide Kooperationspartner bei der Gründung einer zukünftigen „TDV Sabel Außenhandelsakademie“ sicherlich eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Man kann also davon ausgehen, dass diese Kooperation sich nachhaltig weiter entwickeln wird.

*TÜIK – Türkisches Statistikamt 2013
** Quelle Türkisches Wirtschaftsministerium

 

 

Heineparklauf 

Saalfeld, 15. April 2015

Am 28.03.2015 war es endlich soweit. Eine kleine Laufgruppe der Sabel Schule Saalfeld stellte sich unter dem Motto „Wir bringen dich ans Ziel!“ mutig ihrer ersten läuferischen Herausforderung. Zwei Schüler der 10. Klasse der Gemeinschaftsschule, ein Fachschüler und ein ehemaliger Fachschulabsolvent absolvierten gemeinsam mit ihrer Schulleiterin die 10-km-Laufdistanz des 22. Rudolstädter Heineparklaufes.

Aus der Grundidee zusammen zu laufen, durchzuhalten und am Ende erfolgreich im Ziel anzukommen, ist mit einem Laufergebnis unter eine Stunde eine durchaus beachtliche Leistungsbilanz aller fünf Teilnehmer entstanden, welche sie zum Weiterlaufen motiviert hat.

Die nächsten Ziele sind mit der Teilnahme zum Spendenlauf des DRK Saalfeld und dem schulinternen Spendenlauf bereits fest ins läuferische Auge gefasst worden. Für alle Interessierten, welche mehr über die schulischen Arbeit der Sabel Schule Saalfeld und ihre Schulformen erfahren möchten, besteht die Möglichkeit am 29.04.2015 um 16:00 Uhr an einer Informationsveranstaltung der Fachschule teilzunehmen.

 

Wenn bei Kindern das Wort „Hoffnung“ nur ein „f“ hat 

München,

So kann Unterricht an einer Münchner Schule funktionieren – obwohl fast jeder zweite Schüler eine Lese- und Rechtschreibschwäche hat.

Für Luis lief es in den ersten Monaten an der Schule noch ganz gut, aber dann kam der Riesenfrust, die Grammatikbegriffe wollten einfach nicht in den Kopf, der Deutschaufsatz war ein Alptraum….Während ihre Mitschüler quasi wie von selbst lesen lernen, können sich Legastheniker die Buchstaben nicht merken, ähnlich klingende Buchstaben werden verwechselt, einzelne Buchstaben werden ausgelassen, Wortruinen entstehen. Die Hausaufgaben dauern eine Ewigkeit, die Eltern sind verzweifelt und üben stundenlang mit ihren Kindern Diktate. Es folgt eine Odyssee zu Beratern, von Therapeut zu Therapeut, der Familienfrieden ist dahin. Weil Legasthenie oft mit einer Aufmerksamkeitsstörung (ADS) bzw. zusätzlichen Hyperaktivität (ADHS) einhergeht, sind die Kinder auch von ihrer Motorik her impulsiv und unruhig.

Die Sabel Realschule nimmt sich dieser Kinder mit Lese- und Rechtschreibschwäche und auch mit Dyskalkulie an. Fast 40 Prozent ihrer Schüler sind betroffen. Allerdings sind sie im Klassenverband mit allen nichtbetroffenen Schülern integriert, schreiben wie sie die Prüfungen, erhalten jedoch mehr Zeit als die anderen. Das schöne dabei ist, die Mitschüler bleiben sitzen und stehen nicht eher auf, bis alle fertig sind. Das lernen sie bereits ab der 5. Klasse und gehört für sie während ihrer gesamten Schulzeit zum normalen Schulalltag.

Die betroffenen Schülern haben so das Gefühl „richtig dazu zu gehören“ und müssen nicht wie es oft in anderen Schulen passiert, ein „Außenseiterdasein“ fristen. Im Rahmen des rhythmisierten Ganztagesunterricht werden in der Sabel Realschule Schulaufgaben und kleine Leistungsnachweise nicht nur schriftlich gestellt, sondern grundsätzlich auch vorgelesen. In der fünften bis siebten Klasse gibt es eine erhöhte Stundenzahl in Deutsch und Englisch, dazu kommen noch drei Förderstunden. In der 5. und 6. Klasse sind Lernbegleiter im Unterricht dabei, um mit den betroffenen Kindern den Lehrstoff später zu vertiefen und sie bei den Hausaufgaben zu begleiten.

Alles eine Frage der Motivation? Kreativförderprojekte wie die Produktion von Filmen im eigenen Filmstudio oder eines Audioguides für das Museum Brandhorst, die Arbeit mit Theaterpädagogen vom Residenztheater und eine eigene Online-Zeitschrift fördern die Lese- und Schreiblust der Kinder. Sie lernen so voller Enthusiasmus genau auf dem Gebiet zu arbeiten, wo sie schon sehr viel Frust erlebt haben.

Mit optimalem Training und rechtzeitiger Förderung könne man die Lese- und Rechtschreibschwäche auf ein unauffälliges Niveau senken, davon ist Annette Berger, Schulleiterin der Sabel Realschule tief überzeugt. Für die Region einzigartig ist unser direkt in die Schule integriertes LegaCenter. Hier erhalten unsere betroffenen Schüler in Abstimmung mit dem Lehrplan der Realschule und in Rücksprache mit den dortigen Fachlehrern im Rahmen des Ganztagesunterrichts Gruppen- oder Einzel-Therapien aber auch Rechtschreibtrainings.“ Ein weiterer großer Vorteil für die Betroffenen: Sie müssen nicht nach einem langen, anstrengenden Schultag ein externen Therapiezentrum besuchen, was sonst normalerweise auf den Spätnachmittag oder sogar in den Abend fallen würde.

„Unsere Kinder sind auffallend gut in den Naturwissenschaften und in Kunst,“ sagt sie. „Meist sind sie mit hoher sozialer Kompetenz ausgestattet und haben gelernt, nicht locker zu lassen und sich durchzubeißen. „Und Geduld“, betont Berger, „das brauchen wir alle, Kinder, Eltern und Lehrkräfte, nicht aufgeben und loben in dem was sie gut machen, kurz gesagt ihr Selbstbewusstsein stärken“. Das Unterricht so funktionieren kann, beweist die 100%-ige Bestehensquote der Realschule im Schuljahr 2013/14.